Handwerkskunst im Schaufenster

Zweimal wöchentlich treffen sich die Hobby-Handwerker der Holzschnitzergemeinschaft Pleystein im Werkraum der Zottbachtal-Grundschule, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen. Zu den Treffen kommen im Schnitt 15 Mitglieder.
Wer die Werkstatt im Keller von Gerhard Müller betritt, merkt schnell, dass hier ein leidenschaftlicher Liebhaber des Schnitzens am Werk ist. „Bei mir im Haus gibt es eigentlich keinen Raum, in dem nicht irgendwas Geschnitztes ist.“ Müller zeigt einige gängige Handgriffe, die man beherrschen muss, und erklärt, dass von grob bis filigran vielfältige Arbeitsschritte nötig sind, um eine fertige Figur in der Hand zu halten. „Ich hantiere neben den feinen Messern zum Beispiel auch mit einer Schleifmaschine oder säge auch Holzblöcke schon mal draußen im Wald mit der Motorsäge vor.“ Für eine Krippenfigur beispielsweise braucht Müller bis zu 12 Arbeitsstunden. Man muss aber kein Profi sein, damit man zur Holzschnitzergemeinschaft Pleystein dazu stoßen kann: „Bei uns ist jeder Hobby-Schnitzer oder auch Anfänger willkommen – wir haben dafür sogar extra Werkzeug angeschafft.“
An die Messer des Vereins kommt ausschließlich Lindenholz aus dem Oberpfälzer Wald. Diese Holzart ist relativ weich, kurzfaserig und hat in der Regel wenig Äste, wodurch es leichter bearbeitbar ist. Um auch möglichst nachhaltig mit dem Rohstoff Holz umzugehen, werden nur ganze Bäume gekauft, die dann erst einmal 2-3 Jahre in einer luftdurchdringlichen Scheune zur Trocknung gelagert werden müssen, ehe man sie weiter verarbeiten kann. Holzwart Tobias Forster zeigt sich hierfür verantwortlich. Anschließend werden die Stämme in passende Blöcke zerteilt. „Bei uns ist keine Figur vorgefräst. Alles beginnt beim Holzblock und ist reine Handarbeit.“
„Bei mir im Haus gibt es eigentlich keinen Raum, in dem nicht irgendwas Geschnitztes ist.“
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