Simone Wawra erhielt vom Deutschen Philologenverband und der Heraeus Bildungsstiftung die Auszeichnung als Deutschlands innovativste Lehrkraft. Dazu nominierten sie ihre Schülerinnen und Schüler, die sie auf das Abitur vorbereitet hatte.
Die Lehrerin, die ursprünglich aus Altenstadt an der Waldnaab kommt, unterrichtet Deutsch, Geschichte und Sozialkunde am Gymnasium in Neustadt an der Waldnaab. Dort ist die 41-jährige seit vergangenem Jahr – zuvor war sie am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erlagen tätig. Die Fächer, die sie unterrichtet, beeindruckten Wawra schon als Schülerin am Augustinus-Gymnasium Weiden, wo sie mit fachkundigen Lehrerinnen und Lehrern, die sich durch ihr enormes Fachwissen auszeichneten, schon früh ihre Vorbilder gefunden hat.
„So viel mache ich doch gar nicht anders als meine Kollegen“, gibt sich die Lehrkraft im Gespräch mit dem Neuen Tag bescheiden. Wawra integrierte in ihren Unterricht zum Beispiel selbst gestaltete Theaterstücke, Exkursionen zu Demonstrationen oder die Teilnahme am Bundeswettbewerb für politische Bildung, um den Schülerinnen und Schülern viele Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten. Sie versuche im Unterricht stets fair und freundlich zu sein – und auch etwas humorvoll. Auch tagesaktuelle Fragen und Diskussionen sind Teil ihres Konzeptes. Wichtig sei es der Lehrerin dazu, ihre Schützlinge in schwierigen Situationen oder bei komplizierten Fragen ernst zu nehmen.
Hintergrundfoto: pololia, Adobe Stock
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