Manchmal braucht es keinen großen Businessplan, sondern vor allem Eigeninitiative, Mut und ein gutes Netzwerk. Magdalena Deubzer hat das Gasthaus Lober in Burkhardsreuth wieder zum Leben erweckt und damit ein Stück Dorfgeschichte bewahrt, das viele Menschen bereits vermisst hatten.
Neben Landwirtschaft und Familienalltag mit zwei Kindern hat sie sich dieser besonderen Aufgabe angenommen - und damit einen Ort zurückgebracht, an dem Menschen wieder zusammenkommen können.
Gastronomie liegt in der Familie
Dass Magdalena einmal selbst hinter einem Wirtshaustresen stehen würde, kommt dabei nicht ganz von ungefähr. Sie ist praktisch mit der Gastronomie aufgewachsen. Ihre Mutter stammt aus einer Zoiglstube in Windischeschenbach, und so gehörte die Gastwirtschaft schon von klein auf zu ihrem Leben.
„Das ist uns, glaube ich, einfach in die Wiege gelegt worden“, erzählt Magdalena im Podcast. Die Leidenschaft für das Wirtshaus und die damit verbundene Gemeinschaft ist geblieben.
Als schließlich der Erbe des Gasthauses auf die Familie zukam und die Idee aufkam, das Gasthaus Lober wieder zu öffnen, war schnell klar: Daraus könnte etwas Besonderes entstehen. Der Grundstock war bereits vorhanden - Tische, Stühle, Gläser, Teller und vieles mehr. Das machte den Neustart deutlich einfacher und ermöglichte es, die Geschichte des Gasthauses weiterzuschreiben, statt sie neu zu erfinden.
Ein Name mit Geschichte
Auch beim Namen wollte Magdalena bewusst an das Bestehende anknüpfen. Das Gasthaus Lober sollte seinen vertrauten Namen behalten. Ergänzt wurde lediglich „zur Wirti“ - so, wie das Wirtshaus im Ort seit jeher genannt wurde. Für Magdalena war es wichtig, diese Tradition zu bewahren. Der Name gehört zur Geschichte des Hauses und damit auch zur Geschichte des Dorfes. Statt etwas völlig Neues daraus zu machen, bleibt das Gasthaus das, was es für viele Menschen schon immer war: „die Wirti“.
Ein Ort für die Gemeinschaft
Mit viel Eigeninitiative und Unterstützung aus dem eigenen Umfeld ist so ein Wirtshaus entstanden, das Tradition und neues Leben miteinander verbindet. Veranstaltungen wie das Mädels-Stärke-Frühstück bringen Menschen zusammen und zeigen, wie vielseitig ein Dorfwirtshaus heute sein kann.
Das Beispiel von Magdalena zeigt dabei auch, wie wichtig ein gutes Netzwerk sein kann. Wenn Menschen zusammenhelfen und eine gemeinsame Idee entsteht, kann daraus etwas wachsen, das weit über ein gastronomisches Angebot hinausgeht. Das Gasthaus Lober zur Wirti ist zurück - und damit auch ein Stück gelebte Dorfkultur.
Noch mehr von Magdalena?
Wie genau die Idee entstanden ist, was hinter dem Mädels-Stärke-Frühstück steckt und welche Rolle Familie, Landwirtschaft und ein gutes Netzwerk dabei spielen, erzählt Magdalena ausführlich im Podcast.
Die komplette Podcast-Folge gibt es hier zum Nachhören: https://open.spotify.com/episode/0JdTm5uz7pyCIrAnVZT5Gn
Dein NEW-Netzwerk
Jetzt mit Gasthaus Lober "zur Wirti" vernetzen
Burkhardsreuth 5 92724 Trabitz-Burkhardsreuth
Noch keine Kommentare
Sei der erste, der diese Geschichte kommentiert.
Fabian Schnödt ist einer der beiden Geschäftsführer des Flosser Brauhauses. Er schätzt an NEW besonders die unmittelbare Natur, Ruhe und Geselligkeit.
Wasserstoff ist eine Zukunftstechnologie. Er ist ein universell einsetzbarer Energieträger und klimaneutral. Gute Gründe für NEW, in Wasserstoff zu investieren und die Umsetzung von Wasserstoff-Projekten im Landkreis zu fördern.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat 2021 die Gewinner der zweiten Runde des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ bekannt gegeben.
Mit einem selbstgebauten Stratosphären-Ballon sind 30 junge Forscherinnen und Forscher des Gymnasiums Eschenbach in der Oberpfalz 36 Kilometer weit in die Erdatmosphäre vorgedrungen.
Die BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH hat bei der 29. Runde des Wettbewerbs TOP 100 als Ideenschmiede überzeugt. Sie hat dafür das TOP 100-Siegel 2022 verliehen bekommen.






